Der Russland-Mythos in Deutschland

Die Vorstellungen der Deutschen von Russland wurden  im Laufe von Jahrhunderten geformt. Sie zeichnen sich durch  Trägheit und Stereotypie aus.   Im Grunde dieser Vorstellungen liegt die Idee von der Größe des Landes und des Volkes, das imstande ist, die feindlichen Länder und Völker zu besiegen. Besondere Aufmerksamkeit  wird dem harten Klima Russlands geschenkt. Die Härte des Klimas und des Lebens wird in Texten durch Übertreibungen und Superlative wiedergegeben. Das Land ist nicht einfach groß, sondern riesig, der Reichtum ist unbeschreiblich, die Macht ist absolut, das Klima ist das härteste.

Im 19. Jahrhundert sowie  am  Anfang des 20. Jahrhunderts wird der deutsche  Mythos von Russland  durch die Präsentation von Besonderheiten des russischen Charakters ergänzt. Das sind Emotionalität und Gutherzigkeit des russischen Menschen, seine Instabilität und mangelnde Unabhängigkeit, Anspruchslosigkeit und Geduld, seine Neigung zur Unterwerfung und Fatalismus, sein Patriotismus, Empfindlichkeit und natürlicher Verstand. Solche Vorstellungen sind  in den modernen deutschen Büchern und Aufsätzen  über Russland zu beobachten.

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